

Yoga - noch mehr Infos
Im Yoga befrieden wir über unseren Körper auch unseren Geist und unsere Seele.
Wir spüren, was bei uns momentan aktuell ist – bestimmte Themen, die uns bewusst oder unbewusst beschäftigen, wie wir mit uns selbst umgehen.
Yoga zu üben heißt uns selbst einen Spiegel vorzuhalten, in uns selbst hineinzuspüren und unsere Gegenwart klar zu sehen.
Wir bekommen einen Zugang zu uns selbst über unseren Körper.
Unser Körper ist uns auf der einen Seite in unserem Alltag so enorm wichtig: Schönheit, Prestige, die richtige Kleidung, das richtige ausdrücken, gut aussehen – doch für was? Es geht meist um Äußerlichkeiten, die wenig mit unserem Inneren zu tun haben. Häufig ist das Äußere auch ein Schein, der verbirgt, was im Inneren tatsächlich los ist.
Yoga wählt genau den entgegengesetzten Weg und ist somit auch eine Gegenbewegung zu dem Superhype auf äußere Werte. Er setzt auf innere Werte. Auf Gefühle, Befindlichkeiten, sich selbst wieder zu spüren und tatsächlich wieder zu machen, was einem selbst gut tut und wovon man selbst überzeugt ist. Wieder auf den eigenen Bauch, die eigene Intuition zu hören.
Yoga geht davon aus, dass wir alle genau wissen, was uns gut tut, spüren, was richtig und falsch, zu viel oder auch zu wenig ist. Im Yoga haben wir den Raum all dies wieder zu üben und dann auch in unserem Alltag umzusetzen. Wir lernen die Verantwortung für uns, unser Handeln, unsere Situation wieder zu übernehmen und nicht im Außen nach Gründen zu suchen.
Die Gründe, warum wir häufig körperliche Aktivitäten – Sport machen, sind oft: Abnehmen, besser aussehen, vital, fit sein, um mithalten zu können mit anderen – der Wettkampfgedanke, das Wetteifern, das genauso gut und am besten noch besser sein zu wollen, sitzt fest in unseren Köpfen – geprägt von unserer Leistungsgesellschaft in der genau das jeden Tag auf s Neue von uns erwartet wird.
Auch sonst in unserem Alltag, unserer Familie, im Job fühlen wir uns oft fremdbestimmt – wir tuen viel – doch häufig für andere.
Und da stellt sich die Frage: Wo und wann tuen wir eigentlich etwas ganz für uns – einfach so, weil wir es wollen, weil es uns gut tut – nicht für andere, nicht um jemand anderen etwas recht zu machen – ganz aus uns selbst heraus und für uns selbst.
Wir verlernen schnell, unseren eigenen Bedürfnissen zu folgen und auf unseren Körper zu hören. Das wollen wir im Yoga ändern. Wir bekommen durch Yoga wieder einen Zugang zu uns selbst und spüren wieder bewußt, was und wie weit uns etwas gut tut und wann es vielleicht auch zu viel ist und Zeit für eine Pause. Wir lernen uns selbst wieder besser kennen – spüren unsere Grenzen, aber auch unsere Möglichkeiten. Und wir lernen in unserem Sinne, im Sinne unseres Wohlbefindens zu handeln.
Für und mit unserem Körper zu leben und handeln und nicht gegen ihn. Liebevoll mit unserem Körper umzugehen und auf seine Signale hören. Er gibt uns häufig und schnell Signale – und wir lernen im Yoga wieder auf diese Signale zu hören und somit Krankheit zu vermeiden, vorzubeugen und Gesundheit zu fördern. Um gesund zu bleiben reicht es meist einfach öfter Pausen einzulegen und zwar dann, wenn wir uns danach fühlen und nicht immer über unsere Grenzen hinauszugehen.
Wir haben im Yoga Abstand vom Trouble des Alltags und kommen zurück zu uns selbst.



